„Feministische Parolen“ gesprüht: 23-Jähriger im Schloßviertel festgenommen

Ein aufmerksamer Zeuge meldete am Montagabend (5. April) gegen 23.30 Uhr, dass drei bis vier Personen eine Wand im Bereich der Lohrstraße im Schloßviertel besprühten – angebracht wurden diverse „Antifa-Parolen,“ überwiegend mit feministischen Bezug. Die anrückenden Polizisten konnten zunächst nur noch den Schaden, der sich über 4,60 Meter mal 1,20 Meter auf einer Hauswand erstreckte, aufnehmen. Doch im Rahmen einer Nahbereichsfahndung ging den Polizisten ein 23-Jähriger ins Netz, der auf einem Fahrrad unterwegs war. Bei ihm wurden mehrere Marker und Sprühdosen sichergestellt, auch an seiner Kleidung, sowie seinem Fahrrad, befanden sich Farbanhaftungen – diese Dinge wurden ebenfalls sichergestellt. Doch damit nicht genug: Bei einer Überprüfung ergab sich, dass der Mann mit einem Sitzungshaftbefehl des Amtsgerichtes gesucht wurde, nachdem er einer Gerichtsverhandlung ferngeblieben war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Linksextremist schließlich einem Haftrichter vorgeführt – der setzte den Haftbefehl gegen regelmäßige Meldeauflagen außer Kraft. Die Polizei ermittelt derweil wegen Sachbeschädigung und sucht noch nach Hinweisen auf die übrigen Täter.

Bild: Symbolbild

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