Gewalt gegen Kommunalpolitiker: Freie Presse grenzt Pro Chemnitz in der Berichterstattung aus

Manchmal entlarven sich Journalisten bereits durch die Wahl ihrer Gesprächspartner als subjektives Meinungsmedium – zum Beispiel die Freie Presse, die aktuell einen Bericht über Gewalt gegen Kommunalpolitiker veröffentlicht hat. Dabei beruft sich die Zeitung auf eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung: Die Grünen-Stiftung kommt zum Ergebnis, das in den letzten Jahren Drohungen und Gewalt gegen Kommunalpolitiker angestiegen sei. Zitiert werden dabei vor allem eigene Parteigenossen oder Vertreter des linken Lagers, die über Pöbeleien in sozialen Medien berichten, denen sie ausgesetzt sind. Tatsächlich trifft die politische Gewalt jedoch vor allem oppositionelle Parteien rechts der Mitte, die immer wieder Attacken von Linksextremisten ausgesetzt sind. Betroffen ist dabei in Sachsen vor allem die AfD, erst in der Nacht auf Donnerstag wurde beispielsweise in Leipzig das Fahrzeug einer AfD-Politikerin angezündet. Betroffen ist in Chemnitz aber beispielsweise auch die Bürgerbewegung Pro Chemnitz, auf deren Parteibüro es bereits mehrere Anschläge gegeben hatte, in einem Fall wurde sogar versucht, das Gebäude in Brand zu setzen. Sachbeschädigungen an Wahlplakaten gehören für AfD und Pro Chemnitz längst zum Dauerzustand. Solche Details will die Zeitung aber offenbar in ihrer nicht mehr ganz so Freien Presse weitestgehend verschweigen und schiebt einige berufsbetroffene Kommunalpolitiker vor, die sich durch manchen überspitzten Kommentar in sozialen Medien bedroht sehen. Es scheint fast so, als würden sie sich gegenseitig in der Frage übertreffen wollen, wer der Bedrohteste im ganzen Parteienkartell ist. Gezielt wird somit durch diese einseitige Stimmungsmache versucht, von den tatsächlichen Opfern linker Gewalt abzulenken.

Share: