Gablenz: Polizeihündin stellt mutmaßliche Diebe aus dem Irak

Sägegeräusche, die aus einem Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in der Fichtestraße drangen, ließen in der Nacht zu Montag (15. März 2021) gegen 1.00 Uhr einen Zeugen hellhörig werden. Als er auf dem Balkon stehend versuchte, das Geräusch zu lokalisieren, sah er eine Person, die gebückt von einem abgestellten Pkw Skoda weglief. Wenig später näherten sich die von dem Zeugen eingesetzten Beamte im Streifenwagen dem Mehrfamilienhaus, wobei sie in einiger Entfernung einen Mann wahrnahmen. Er entfernte sich rasch von einem am Straßenrand geparkten Pkw VW und verschwand zunächst in der Dunkelheit. Einen 24-Jährigen, der noch im VW saß, konnten die Polizisten festhalten und kontrollieren. Im besagten Hinterhof fanden die Einsatzkräfte schließlich den Skoda vor, welcher mittels Wagenheber aufgebockt war. Unter dem Pkw fand sich zudem eine Elektrosäge, womit versucht worden war, den Katalysator des Autos herauszuschneiden. Trotz dessen, dass die Beamten im VW u. a. einen der Akkus der Elektrosäge sicherstellen konnten, stritt der 24-Jährige eine Tatbeteiligung ab. Die Polizisten forderten einen Fährtenspürhund an.

Wie die Polizei mitteilt, lief die achtjährige achtjährige Malinois-Hündin Li am Tatort angekommen schnurstracks in ein nahegelegenes Wohnhaus in der Clausstraße und zeigte dort ihrem Hundeführer das Ende der Fährte an. Einsatzkräfte konnten daraufhin in einer Wohnung einen 27-Jährigen ausmachen, der im Verdacht steht, versucht zu haben, den Katalysator des Skoda zu stehlen. Gegen den irakischen Staatsbürger und seinen 24-jährigen Landsmann wurden Ermittlungen wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Der Sachschaden am Skoda ist bislang noch nicht beziffert.

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