Ziemlich widersprüchlich: Sven Schulze fordert Lockerungen vom Land, aber lockert selber kaum

Die Stadt Chemnitz sei bereit, Lockerungen zu vertreten – das titelte Tag24.de unter Berufung auf den angehenden Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD). So solle etwa das Land prüfen, ob das Öffnungsverbot für den Einzelhandel noch verhältnismäßig sei. Natürlich, viele Bürger sind schon seit Beginn des zweiten Lockdowns der Ansicht, dass dieses Verbot unverhältnismäßig ist. Und wenn es Forderungen zur Öffnung gibt, ist das grundsätzlich zu begrüßen. Dass aber ausgerechnet Sven Schulze diese Forderungen stellt, ist absurd: Er hat in Chemnitz eine Vielzahl von lokalen Beschränkungen zu vertreten, die bisher nicht gelockert worden sind, beispielsweise eine stadtweite Maskenpflicht im öffentlichen Raum, das zwar faktisch nicht mehr beachtet wird, aber auf dem Papier immernoch gilt. Oder ein Verkaufsverbot für Speisewagen: Beim Hähnchen-Wagen auf dem Wochenmarkt darf nicht mehr gekauft werden, beim fest installierten Grillimbiss hundert Meter weiter aber schon. Solche Praktiken versteht kein Bürger, vor allem ist es aber eine unglaubliche Doppelmoral, wenn Sven Schulze Lockerungen fordert, aber selber nicht bereit ist, in seinem eigenen Verantwortungsbereich vorzulegen.

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1 thought on “Ziemlich widersprüchlich: Sven Schulze fordert Lockerungen vom Land, aber lockert selber kaum

  1. Viele haben immer vor Schulze gewarnt. Er ist nicht fähig für den Job als Oberbürgermeister. Bezeichnend ist außerdem, daß er immer noch nur Amtsverweser ist., sich aber selber gerne OB nennt. Aber Frau Ludwig ging es ja
    nach ihrer Wahl ebenso. Man kann nur hoffen, daß die Chemnitzer bei der nächsten Wahl schlauer sind und einen Kandidaten wählen, der sich wirklich für die Bürger der Stadt einsetzt und nicht deren Rechte bekämpft.

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