Tag24-Journalist will Chemnitzer Corona-Demonstranten in Psychiatrie einweisen lassen

Die großen Medien müssen sich immer wieder den Vorwurf gefallen lassen, nicht unabhängig über regierungskritische Proteste, etwa die Demonstrationen gegen den Coronakurs der Bundesregierung, zu berichten. Manche geben sich aber auch keinerlei Mühe, ihre persönliche Haltung zu verschleiern: Als am Samstag (6. Februar) in Chemnitz deutlich über 1000 Demonstranten auf die Straße gingen, um ein Ende des Lockdowns und eine andere Coronapolitik zu fordern, twittert Bernd Rippert, Journalist von Tag24.de, über seinen Account nicht nur sein Bedauern darüber, dass die Demonstration stattfinden kann. Er schlägt vor, die Teilnehmer sollten „ins Auto steigen“ und eine „Neue Demo in Rodewisch Bahnhofsstraße 1“ durchführen, die Teilnehmer würden dort auch neu eingekleidet und bekämen aufmerksame Zuhörer. Damit meint der Journalist nicht etwa, dass die Coronaproteste auch im Vogtland auf die Straße getragen werden sollten, vielmehr befindet sich in der Bahnhofsstraße 1 das „Sächsische Krankenhaus für Psychiatrie und Neurologie“. Im Klartext: Wer an der Regierungspropaganda zweifelt und sich erdreistet, mit einer eigenen Meinung auf die Straße zu gehen, soll in eine Irrenanstalt eingewiesen werden. Deutlicher könnte Herr Rippert nicht zum Ausdruck bringen, wie groß das Defizit in der lokalen Presselandschaft ist. Der Leser hat ein Anrecht, möglichst unvoreingenommen informiert zu werden. Beschimpfungen und Diffamierungen gegen eine Vielzahl von Demonstranten gehören sicher nicht dazu.


Nach Auffassung von Bernd Rippert ein Fall für die Psychatie: Die Chemnitzer Demonstranten

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7 thoughts on “Tag24-Journalist will Chemnitzer Corona-Demonstranten in Psychiatrie einweisen lassen

  1. Wäre der Bernd R. doch mal lieber an der Nordsee geblieben, in Sachsen braucht so etwas keiner.
    Bei seinem Kommentar fiel mir doch gleich wieder ein, warum ich diesen Mainstream – Journalismus, der indoktrinierten Sprechpuppen, nicht mag (nicht mögen ist nur die salonfähige Bezeichnung in öffentlichen Kommentaren).

    Wenn manch einer gelegentlich mal den Mund halten würde, würden andere gar nicht merken, wie „nur bedingt intelligent“ die mitteilungsfreudige Person ist.

  2. UNABHÄNGIG, KRITISCH, NEUGIERIG! Das steht ganz oben auf Ihrer Seite. Und was tun Sie? Sie erdreisten sich über andersdenkende Menschen zu richten! Statt zu „berichten“ maßen Sie sich an zu „richten“. Mit ihrer Verurteilung und geforderten „Einweisung von Demonstranten in die Psychiatrie“ haben Sie das Maß überschritten und scheinen sich nicht mal dafür zu schämen. Sie sind derjenige, der fehl am Platze ist. Ich bin nicht vor 31 Jahren für unsere Freiheit auf die Straße gegangen, um mir heute von Frau Merkel vorschreiben zu lassen, wann ich aus dem Haus gehen darf, wohin ich gehen darf, das ich Kniebeugen machen soll, wenn mir kalt ist oder in die Hände klatschen. Und für Herrn Rippert habe ich einen Tipp, der seiner Karriere bestimmt noch dienlicher ist, als in der BRD in speichelleckerischer Weise die Wahrheit zu verunglimpfen: Nordkorea und auch Saudi-Arabien brauchen systemtreue Journalisten.

  3. Kriegsrethorik des Herrn. Herabsetzen (Irre), Abtrennen (Anstalt) und gesellschaftlich mundtot machen (kein öffentliches Leben). Unliebsame Menschen einfach wegsperren, wo gabe es das schon mal? Ah ja, die Anwältin, welche die Corona-maßnahmen als verfassungswidrig bezeichnete wurde auch in die Irrenanstalt verbracht. Irre oder?

  4. Mein Lebenserfahrung: Das Universum vergisst auch nicht solch eine Arroganz und Überheblichkeit 😎

    Frieden ✌🏻 Freiheit 🗽 und Demokratie

  5. bei den faschisten wurden körperlich und geistig behinderte menschen in die psychiatrie verbracht & viele im euthanasieprogramm ermordet .. andersdenkende in konzentrationslager & mit oft dem gleichen ende ..

    sollte dieser bernd rippert ein nazi sein .. wäre ein gespräch mit dem verfassungsschutz und öffentlichkeit für seine meinung erforderlich .. sollte er nicht das dortige krankenhaus als solches gemeint haben .. sondern vllt. die dortige kantine / cafeteria .. wäre dies eine öffentliche aufforderung zum verstoss gegen die corona-massnahmen ..

    damit erschöpfen sich die alternativen seines vorschlages aber auch schon .. eine öffentliche stellungnahme zu verlangen halte ich für obligatorisch ..

    1. Danke, D. Müller für Deine Stellungnahme.
      Wenn einer in die Psychiatrie gehört, ist es der Verfasser dieser Hetzschrift.
      Und zwar in die Geschlossene.
      Und Du hast die Sache genau auf den Punkt getroffen.

      Danke K.D. Friedo ; Dresden

    2. Eine öffentliche Stellungnahme seitens dieser Kanzlerpostille (tag24) wird es nicht geben. Anders als beim Chemnitzer Tageblatt gibt es da auch keine öffentliche Kommentarfunktion. Die dürfen ihre Hetzbeiträge ungestraft verbreiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob andere Menschen diffamiert werden oder andere Unwahrheiten verbreitet werden. Irgendwie drängen sich bei mir Parallelen zum „Neuen Deutschland“ auf.

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