Sachbeschädigung, Diebstahl, sexuelle Belästigungen: Tunesier zieht marodierend durch Chemnitz

Wie oft muss ein Straftäter in kürzester Zeit auffällig werden, bis ihn die Polizei (vorübergehend) aus dem Verkehr zieht? Das wollte am gestrigen Dienstag (2. Februar) ein 32-jähriger Tunesier wissen, der seine „Tour“ ab 13.40 Uhr begann. Zunächst warf er in der Müllerstraße im Schloßviertel die Eingangstür eines Vereinshauses ein, es entstand ein Schaden von 500 Euro. Nachdem die Polizei die Personalien aufnahm, wurden die Beamten nur wenig später zur Straße Planitzwiese auf dem Sonneberg gerufen: Dort hatte der Nordafrikaner versucht, Lebensmittel, u.a. Alkohol, in einem Supermarkt zu stehlen, in dem er bereits Hausverbot hat. Als ihn eine Mitarbeiterin mit dem Vorwurf konfrontierte, schlug der Mann nach der Frau – außerdem soll er in dem Supermarkt zwei weibliche Kunden unsittlich berührt und sexuell belästigt haben, im Rahmen dieser Übergriffe wurde zudem ein Werbeträger beschädigt.

Bei Eintreffen der Beamten war der Mann gerade in der Heinrich-Schütz-Straße damit beschäftigt, weitere Passanten zu belästigen. Im Rahmen der neuerlichen Sachverhaltsaufnahme stellte sich zudem heraus, dass der Kriminelle in einem weiteren Supermarkt an der Planitzwiese eine 30-jährige Kundin unsittlich berührt und belästigt hat. Nach dieser – im negativen Sinne rekordverdächtigen – Serie von Straftaten ging es dann endlich ins Polizeigewahrsam, gegen den Mann wird u.a. wegen räuberischen Diebstahls, Hausfriedensbruchs, sexueller Belästigung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt. Ob sich der Mann in Untersuchungshaft befindet oder nach einigen Stunden im Gewahrsam wieder entlassen wurde, ist unklar.

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