Niedriger Inzidenzwert: OB Schulze plant Lockerungen – vielleicht

Der angehende Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze, der bisher den Rang des Amtsverwesers bekleidet, gehört wahrlich nicht zu denen, die mit besonderem Mut zur Freiheit in der Coronakrise vorpreschen, im Gegenteil. Nachdem in den vergangenen Wochen durch den gesunkenen Inzidenzwert der Druck auf Schulze jedoch immer größer wurde, u.a. hatten die AfD und Pro Chemnitz die Umsetzung von Lockerungen gefordert, lässt Schulze nun durchblicken, dass ab nächster Woche gelockert werden soll. Voraussetzung: Die neue Coronaschutzverordnung des Freistaates Sachsen, die am Freitag (12. Februar) erlassen wird, gibt den Städten entsprechenden Spielraum. Dann soll, so Schulze, zumindest die nächtliche Ausgangssperre und die 15-Kilometer-Regel entfallen, letztere aber offenbar nur bei Einkäufen und nicht für private Tätigkeiten.

Nachdem Chemnitz seit über drei Wochen den niedrigsten Inzidenzwert in ganz Sachsen hat, wird es wohl – auch nach Auffassung der Rathausspitze – Zeit für erste Lockerungen, die Politik immer schärferer Verbote lässt sich kaum noch rechtfertigen.

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1 thought on “Niedriger Inzidenzwert: OB Schulze plant Lockerungen – vielleicht

  1. Und wo ist der Unterschied zwischen einkaufen und privaten Aktivität? Ist das etwas Schulzes Virus? Hat der dem Virus gesagt, wann es zuschlagen darf. Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, daß es kein außergewöhnliches Virus gibt. Grippeepidemien gab es schon immer und wird es auch immer geben. Egal, wie man sie nennt. Und spätestens jetzt, wo die sogenannten Fallzahlen nach unten gehen, findet man neue Gründe, die Menschen zu drangsalieren.
    Wenn die Bevölkerung nicht langsam aufwacht und sich wehrt, werden wir in Zukunft wegen jedem kleinen Schnupfen eingesperrt.

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