Chemnitzer Inzidenzwert sinkt unter 50: Wo bleiben die Lockerungen?!

Landes- und Bundesregierung haben für ihre Lockerungen einen Inzidenzwert unter 50 festgelegt – obwohl dieser Inzidenzwert kaum etwas über die Verbreitung von Covid-19 aussagt und keine medizinisch belastbare Angabe ist. Dennoch hat der Inzidenzwert am Sonntag (7. Februar) in Chemnitz mit 48,7 seinen niedrigsten Wert seit Ende Oktober 2020 erreicht – es wäre also nur folgerichtig, wenn unmittelbar Lockerungen eingesetzt würden. Bisher wurde nicht einmal das Verbot für mobile Imbissstände aufgehoben, das die Stadtverwaltung in Kraft gesetzt hat, auch eine nächtliche Ausgangssperre – beides Entscheidungen der Kommune – besteht weiterhin. Es mag sein, dass der Inzidenzwert zu Wochenbeginn leicht steigen könnte, traditionell liegt dieser am Wochenende leicht unter den Zahlen an Werktagen, doch ist es wenig zielführend, damit den Verzicht auf Lockerungen zu begründen. Ob der Inzidenzwert bei 48 oder 51 liegt, macht kaum einen Unterschied, dass weiterhin elementare Grundrechte der Bevölkerung eingeschränkt werden, dagegen schon. Es wird Zeit, dass der angehende Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD) endlich entsprechende Schritte einleitet und auch Druck auf die Landesregierung ausübt, die Lockdown-Maßnahmen zu beenden. Bisher gibt es seinerseits jedoch keinerlei Initiativen in diese Richtung.

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1 thought on “Chemnitzer Inzidenzwert sinkt unter 50: Wo bleiben die Lockerungen?!

  1. Da kann man nur sagen: die Chemnitzer sind selber Schuld. Wie kann man so einen, wie Schulze nur zum Oberbürgermeister wählen. Nach den vielen Jahren BabaLu hätte man gewarnt sein müssen. Es hat nicht lange nach der Wahl gedauert, bis Schulze sein wahres Gesicht gezeigt hat. Na dann, Gute Nacht.

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