Auch Chemnitzer Friseurin klagt gegen staatlich auferlegtes Berufsverbot

Deutschlandweit klagen derzeit Friseure gegen das Berufsverbot, welches seit Ende 2020 durch die Coronanmaßnahmen verfügt wurde – auch eine Chemnitzer Friseurmeisterin schließt sich dieser Klage an. Entscheiden muss das Sächsische Obererwaltungsgericht, das für seine restriktive Haltung bei Corona-Fragen bekannt ist: Selbst Maßnahmen, die in anderen Bundesländern gelockert werden, bestätigt das Gericht für den Freistaat, nicht zuletzt dank den Bautzener Richtern hat Sachsen die schärfsten Beschränkungen in der gesamten Bundesrepublik. Die Argumentationslinie des Gerichtes ist dabei immer gleich: Es ginge nicht darum, ob eine einzelne Maßnahme Infektionstreiber wäre, vielmehr müssten alle Maßnahmen in einem Paket gesehen werden, ihr Ziel sei die Kontaktvermeidung. Im Klartext: Jede Tätigkeit, die in irgendeiner Form vermeidbar ist, wird von dem Gericht als einschränkbar angesehen. Letztendlich soll der Mensch offenbar nur noch (Lebensmittel) einkaufen, arbeiten und schlafen dürfen. Ob die Chemnitzer Friseurmeisterin mit ihrem Vorgehen Erfolg haben wird, darf deshalb bezweifelt werden – auch wenn es ihr und dem gesamten Berufsstand zu wünschen wäre.

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1 thought on “Auch Chemnitzer Friseurin klagt gegen staatlich auferlegtes Berufsverbot

  1. Das zeigt doch die „Unabhängigkeit“ unserer Justiz. Kretschmer und seine Konsorten können sich sicher sein, daß sie mit „ihrem“ Volk machen können, was sie wollen. Dieser Ministerpräsident ist das, was man Wolf im Schafspelz nennt. Sich volksnah geben aber mit aller Macht sein Volk bekämpfen.

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