AfD-Fraktion fordert vorläufiges Verbot von E- und Hybrid-Autos in Tiefgaragen

Immer wieder kommt es unter Beteiligungen von Elektro- und Hybrid-Autos zu Bränden, die kaum zu kontrollieren sind. Jüngst entstand in der Stadt Kulmbach ein Schaden von rund 200.000 Euro, nachdem es nicht gelang, eine Tiefgarage zu löschen, in der mehrere Elektrofahrzeuge in Brand geraten waren – als Reaktion darauf erließ der Bürgermeister der Stadt ein Parkverbot für die entsprechenden Fahrzeuge. Um ähnliche Vorfälle in Chemnitz zu verhindern, fordert die AfD-Fraktion jetzt ähnliche Maßnahmen von der Stadtverwaltung. Diese soll prüfen, ob ein solches Verbot auch in Chemnitz möglich sei „Sicherheit geht vor. Über vielen Tiefgaragen befinden sich Geschäftshäuser mit besetzten Büros sowie Häuser mit Wohnungen. Die Problematik bei der Brandbekämpfung ist seit Langem bekannt. Brände bei Elektro- Autos verursachen noch höhere Temperaturen als bei klassischen KfZ, was im Ernstfall auch auf die Stabilität von Eisenträgern Auswirkungen haben könnte“, äußert sich Fraktionsmitglied Steffen Wegert. Darüber hinaus weist er darauf hin, ebenfalls zu überprüfen, ob in Tiefgaragen mit niedrigen Decken überhaupt die Bergung von Containern nach einem möglichen Brand möglich wäre. Bis zur Klärung solle deshalb ein vorläufiges, präventives Parkverbot erlassen werden.

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