„Vulva me“: Ausstellung über das weibliches Geschlechtsteil im steuergeldfinanzierten AJZ

Womit Linksextremisten sich beschäftigen, wenn die Steuergelder fließen und sie für etwas, das im Volksmund wohl als Quatsch oder Unsinn bezeichnet würde, nicht selber aufkommen müssen, zeigt die Ausstellung „Vulva me“, die vom 5. bis 7. März 2021 im AJZ an der Chemnitztalstraße zu sehen sein soll. Diese Ausstellung war bereits im vergangenen Jahr zu Gast und behauptet von sich selber, „Gemeinsam das weibliche (Lust)Organ erkunden zu wollen“, dies sei ein „Beitrag zur Gleichberechtigung der Geschlechter“. Worin genau dieser Beitrag aussieht, bleibt auch bei näherer Betrachtung offen.


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Ex-Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig rechtfertigte städtische Zuschüsse

Abgesehen von den ohnehin üppigen Zuschüssen von knapp einer Millionen Euro, die jährlich von der Stadt Chemnitz an das AJZ fließen, in dem Veranstaltungen stattfinden, die z.T. vom Verfassungsschutz beobachtet werden, wurde die vergangene „Vulva me“-Ausstellung auch direkt mit Steuergeldern gefördert. Die ehemalige SPD-Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig rechtfertigte dies gegenüber der Ratsfraktion Pro Chemnitz, die in einer Anfrage (RA-122/2020) wissen wollte, worin der öffentliche Nutzen der Ausstellung zu sehen sein soll, der immerhin Voraussetzung für den Einsatz von Steuergeldern ist. Ludwig antwortete seinerzeit, Ziel der Ausstellung wäre es, „das Selbstbewusstsein von Mädchen / Frauen zu fördern und damit mehr Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft durchzusetzen. Es gilt, Rollen-klischees im Sinne der Gleichstellung von Frauen und Männern abzubauen“. Ob der angehende Oberbürgermeister und derzeitige Amtsverweser Sven Schulze (ebenfalls SPD) das ähnlich sieht, ist aktuell noch unklar, womöglich wird er aber ebenfalls zu den städtischen Zuschüssen für die Ausstellung im Jahr 2021 Position beziehen müssen.

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