Stärkster Rückgang seit über 20 Jahren: 24.000 Erwerbstätige weniger in Sachsen

Die kommende Wirtschaftskrise, die nach dem Ende der Corona-Pandemie – wenn aufgeschobene Insolvenzen sichtbar werden – erst in Gänze einsetzen wird, wirft ihre Schatten voraus: Wie die Freie Presse berichtet, sank die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen im Jahr 2020 um rund 24.000 Personen. Mit einem Minus von 1,2 Prozent, das über dem Bundestrend liegt, ist es der stärkste Rückgang seit dem Jahr 2001. Besonders betroffen waren Gelegenheitsjobs, sowie Selbstständige und deren mithelfenden Familienangehörigen, für die keine staatliche Hilfestellung gegriffen hat. Gut möglich, dass in den nächsten Monaten jedoch viele weitere Unternehmen folgen werden, nach wie vor kommen Hilfsgelder nicht bei den Betroffenen an und reichen darüber hinaus kaum aus, die monatlichen Fixkosten zu decken.

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