Sächsische Landesärztekammer geht gegen „abtrünnige“ Corona-Ärzte vor

Die sächsische Landesärztekammer geht gegen Ärzte vor, denen sie vorwirft, sich nicht an Hygieneregeln zu halten oder falsche Atteste auszustellen – in rund 50 Fällen würden momentan entsprechende Verfahren geführt, berichtet der MDR. Ziel der Maßnahmen sei eine „kleine Gruppe von Ärztinnen und Ärzten, die ernsthafte Gefahren durch Corona anzweifeln oder die Maßnahmen als ‚übertrieben‘ bezeichnen“. Den betroffenen Ärzten drohen Bußgeldverfahren, im Extremfall kann sogar der Einbezug der Approbation durch die Landesdirektion angeordnet werden. Wie der MDR weiterer berichtet, soll die Landesärztekammer „in großer Sorge“ sein, da einige Mediziner „aus Überzeugung keinen Mund-Nasen-Schutz“ tragen würden und gegen Impfungen oder Corona-Maßnahmen seien. Statt sich aber offenbar mit den Gründen für ein solches Verhalten auseinanderzusetzen, wählt die Landesärztekammer die Verfolgung dieser Ärzte.

In mehreren Bundesländern kam es in den letzten Wochen zu Durchsuchungsmaßnahmen, die sich gegen Ärzte richteten, die der Querdenker-Bewegung nahestehen sollen. Ihnen wird vorgeworfen, Maskenatteste ohne entsprechende Untersuchung ausgestellt zu haben. Die betroffenen Ärzte wehren sich gegen die Vorwürfe und sehen darin einen Versuch, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.

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