Kampfansage an sächsische Händler: Wirtschaftsminister Dulig (SPD) will Lockdown erst ab Inzidenzwert von 50 aufheben!

Das ist eine offene Kriegserklärung an alle sächsischen Einzelhändler und Gewerbetreibende, die um ihr berufliches Überleben fürchten: Erst ab einem Inzidenzwert von 50 festgestellten Corona-Fällen auf 100.000 Einwohnern soll der Lockdown beendet werden. So zitiert die BILD-Zeitung den sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), der offen lässt, wann dieser Inzidenzwert, der als Bemessungsgrundlage mangels konkreter Aussagefähigkeit umstritten ist, eine solch niedrige Zahl erreichen könnte. Zum Vergleich: Aktuell liegt der Inzidenzwert in Sachsenbei etwa 330 Fällen, seit Oktober befand er sich landesweit über 50. Für die sächsischen Unternehmer könnte dies bedeuten, dass der Lockdown noch bis zum Sommer 2021 – oder gar darüber hinaus – fortgesetzt wird.

Minister Dulig nimmt Insolvenzen und Ladenschließungen in Kauf

Uns ist bewusst, dass die wirtschaftliche Kraft für viele Unternehmen begrenzt ist, dass vielen droht, die Luft auszugehen“, zitiert die BILD Dulig, der offen zugibt, dass er mit weiteren Insolvenzen und Ladenschließungen rechnet. „Wir müssen realistisch davon ausgehen, dass es nicht alle schaffen werden“, so der SPD-Mann weiter. Über Hilfspakete, mit denen die Händler gerettet werden könnten, verliert er in dem Artikel kein Wort. Es scheint, als hätte der Wirtschaftsminister nicht unerhebliche Teile der sächsischen Wirtschaft bereits abgeschrieben.

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1 thought on “Kampfansage an sächsische Händler: Wirtschaftsminister Dulig (SPD) will Lockdown erst ab Inzidenzwert von 50 aufheben!

  1. Schade nur das Unternehmer halt zum überleben etwas unternehmen müssen und dafür auch noch Steuern bezahlen. Im Gegensatz zu den Ministern die dann von den Steuern bezahlt werden. Wer zahlt die Minister wenn es keine Unternehmen mehr gibt?

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