Große Skepsis: Impfungen am Chemnitzer Klinikum schleppend angelaufen

Bis Montag (4. Januar) wurden rund 800 der etwa 6500 Mitarbeiter des Chemnitzer Klinikums – einschließlich der Tochterfirmen und Beteiligungen – anlässlich der Corona-Pandemie geimpft, das entspricht einer Quote von etwas über 12 Prozent. Der geringe Wert liegt nicht nur am Impf-Desaster der Bundesregierung, die zwar am liebsten jeden Bürger durchimpfen würde, aber gleichzeitig den Impfstoff großzügig an andere, europäische Staaten verschenkt, sondern vor allem an einer großen Skepsis gegenüber den neuangelaufenen Impfungen. Wie ein medizinischer Experte einer Chemnitzer Ratsfraktion gegenüber dem Chemnitzer Tageblatt mitteilte, wird nach internen Untersuchungen davon ausgegangen, dass sich mindestens die Hälfte der Mitarbeiter einer Impfung verweigert. Einer der Gründe ist offensichtlich das Misstrauen in die schnelle Produktionszeit des Impfstoffes, der ohne nennenswerte Studien und Testläufe in Rekordzeit auf den Markt gebracht wurde. Nicht nur traditionelle Impfgegner, die schon seit Langem vor den Gefahren verschiedener Impfungen warnen, halten deshalb – bisher Abstand von der neuen Corona-Impfung. Dass dieser Wert ausgerechnet im Chemnitzer Klinikum sehr hoch ist, überrascht dennoch!

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