Chemnitzer Impfzentrum nimmt seine Arbeit auf

Das große Impfen beginnt – zumindest wenn der Impstoff reicht und nicht aus Angst vor einem „Impfnationalismus“ in Europa verschenkt wird. Ab Montagnachmittag (11. Januar) sollen die Impfungen in dem ehemaligen Netto-Supermarkt an der Wilhelm-Raabe-Straße beginnen. Zunächst stehen „gefährdete Berufsgruppen“ auf dem Programm, etwa medizinisches Personal oder Mitarbeiter von Pflegediensten. Das Gesundheitsministerium teilt mit, täglich 178 Impfungen in Chemnitz verteilen zu wollen, dazu seien auch mobile Team ins der Stadt unterwegs. Die Terminvergabe läuft über ein Anmeldeportal – natürlich nur, wenn es sich um eine „bevorzugte“ Berufsgruppe handelt.

Wie groß der Andrang beim Impfzentrum tatsächlich sein wird, bleibt derweil unklar: Jüngst wurde bekannt, dass sich beispielsweise nur jeder zweite Mitarbeiter des Chemnitzer Klinikums impfen lassen möchte, bei Pflegediensten soll die Ablehnungsquote sogar noch höher sein. Neben allgemeiner Impfkritik dürfte vor allem die kurze Entwicklungsdauer des Impfstoffes, sowie die fehlenden Langzeitstudien, dafür verantwortlich sein.

Share:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.