Chemnitzer AfD-Chef kritisiert geplante Erhöhung der Kitagebühren

Die Chemnitzer Stadtverwaltung unter dem angehenden Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD) möchte die Gebühren für Kinderbetreuung erhöhen – damit stößt sie nicht überall auf Zustimmung. Der Chemnitzer AfD-Kreisvorsitzende und Stadtrat Nico Köhler kritisiert die geplante Erhöhung scharf, damit würden „Eltern mit der offenen Hand ins Gesicht“ geschlagen, schließlich hätte dies zukünftig eine doppelte, finanzielle Belastung zur Folge. Besonders kritisch stoßt Köhler auf, dass die Gründe für die Erhöhung nicht nachvollziehbar sind. Vielmehr bräuchte es gerade bei Angelegenheiten, die Kinder – und damit die Zukunft der Stadt – betreffen Entscheidungen mit Augenmaß, teilt Köhler sinngemäß auf seiner Internetseite mit. Mit deutlichen Worten schließt er sein Fazit: „Mit dieser geplanten Erhöhung verringert man die Attraktivität durch den fehlenden Zuzug bsw. die möglichen Familienerweiterungen in Chemnitz selbst und geht damit den Weg der weiteren Schrumpfung unserer Stadt. Das kann nicht unser Ziel sein! Wir wissen, dass Kinder Geld kosten und es sollte in unser aller Interesse sein, diesen Geld gern aufzubringen. Denn eins ist sicher: Nur mit einer steigenden Kinderzahl kann man die Überalterung aufhalten und einen notwendigen gesellschaftlichen Ausgleich realisieren.“

Vorschlag: Lieber Gelder bei sinnlosen Steuerverschwendungen einsparen…

Statt Eltern weiter zu belasten, schlägt Köhler vor, auf „unnötige“ Steuergeldverschwendungen zu verzichten, genannt werden der neue Brunnen auf dem Markt, die überdimensionalen Marx-Gedärme an der Straße der Nationen oder der versenkte Skoda im Schloßpark, den Köhler als „tschechische Autos in Chemnitzer Erholungsgebieten“ verspottet. Nun, mit diesen Sparvorschlägen spricht der AfD-Politiker wohl vielen Chemnitzern aus der Seele. Und gäbe es eine Abstimmung unter den Bürgern, ob die Kitabeiträge erhöht werden sollen oder stattdessen auf solche Arten von „Kunst“ verzichtet wird, wäre das Ergebnis wohl eindeutig.

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