Schulen und Kitas zu, Geschäfte dicht: Kretschmer plant den Knallhart-Lockdown für Sachsen!

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wirkt angesichts der hohen – aber dennoch kaum aussagekräftigen – Inzidenzwerte im Freistaat wie ein Getriebener. Jetzt will er offenbar liefern und gibt dem bundesweiten Druck von Presse und Politik nach. Ähnlich wie in Bayern, soll auch in Sachsen das öffentliche Leben vollständig heruntergefahren haben. Der bisherige „Lockdown-Light“, der bereits Ausgangssperren bei Unternehmungen „ohne triftigen Grund“ und gravierende Schließungen im Gatronomie- und Freizeitsektor vorsieht, die hunderttausende Eistenzen bedrohen, könnte dabei noch deutlich übertroffen werden. Wie im Frühjahr, überlegt die Landesregierung, Schulen und Kindertagesstätten vollständig zu schließen. Auch alle Geschäfte, die keine Dinge des täglichen Bedarfs anbieten – beispielsweise Fachgeschäfte – sollen demnach schließen. Das geht aus Überlegungen hervor, die innerhalb der Landesregierung kursieren und auf verschiedenen Medien bereits als vorsichtige „Gedankengänge“ gegenüber der Bevölkerung vermittelt werden sollen. Doch tatsächlich sind die Gedankengänge längst konkrete Absichten: Am Dienstag (8. Dezember) tritt die Landesregierung zu ihrer nächsten Besprechung zusammen, noch in dieser Woche sollen dann auch offiziell „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden. Es scheint nur eine Frage von Tagen zu sein, bis Sachsen vollständig „heruntergefahren“ wird.

Kritiker bemängeln kaum aussagekräftigen Inzidenzwert als fragwürdige Grundlage

Während Weihnachten und Silvester 2020 im Zeichen der Corona-Krise geopfert zu werden scheinen, bemängeln Kritiker schon länger, dass der sogenannte Inzidenzwert, an dem sich die Stärke der Eingriffe bemisst, kaum aussagekräftig ist. Wenn der 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner im Frühjahr beispielsweise bei 100 lag, obwohl dort wesentlich geringere Testkapazitäten existierten und es fast nur Personen mit Krankheitssymptomen möglich war, getestet zu werden, können heute Zahlen von 500 und mehr eine wesentlich geringere Verbreitung des Covid-19-Virus bedeuten. Denn: Mittlerweile wird flächendeckend getestet und die Dunkelziffer, die im Frühjahr mangels Symptomen nicht erfasst worden ist, ist ebenso mit inbegriffen, wie eine gewisse Fehlertoleranz, die bei einer Vielzahl von durchgeführten Test natürlich auch höher ist. Letztendlich ist der aktuelle Anstieg in erster Linie mit Massentests zu erklären und bedarf einer entsprechenden Einordnung, statt einer panischen Hysterie. Offenbar lässt sich die sächsische Landesregierung aber eher von letzterem Treiben.

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1 thought on “Schulen und Kitas zu, Geschäfte dicht: Kretschmer plant den Knallhart-Lockdown für Sachsen!

  1. Diese Politiker sind einfach bescheuert! Angst und Panikmache pur! Es ist einfach zum kotzen! Mit solchen Maßnahmen werden Bürger auf die Straße geschickt. So was ist nicht verhältnismäßig und übersteigt den normalen Verstand! Diese Maßnahmen helfen in keinsterweise, da zu Hause alles so noch schlimmer wird. Die Missstände sollten im Gesundheitswesen mal endlich aufgedeckt werden! Bürger, wacht endlich auf! Halten sich die Politiker an ihre Regulierungen? Das bezweifle ich, da Sie sich nicht bewusst sind, was sie entscheiden. Die Krankenhäuser sind nur deswegen überlastet, da zu wenig Intensivbetten vorhanden sind! 35 Betten auf 100.000 Einwohner??? Da muss man natürlich Panik bekommen! Besonders noch der Personalmangel in den Krankenhäusern! Da muss ein harter Lock down herhalten! Wie kann man so mit seiner Bevölkerung umgehen?

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