Chemnitzer Klinikum startet mit Impfungen der Mitarbeiter

In der Rekordzeit von rund 7 Monaten wurde ein Impfstoff entwickelt, der angeblich vor dem Corona-Virus schützen soll und seit dem Weihnachtswochenende in Deutschland zur Verfügung steht – wenn auch zunächst in begrenzten Mengen. Als eine der ersten Institutionen, hat das Klinikum Chemnitz damit begonnen, Mitarbeiter zu impfen, pro Tag sollen etwa 80 bis 100 Impfungen möglich sein, berichtet Tag24.de, sogar ein eigenes Impfzentrum wird im Klinikum eingerichtet. Ob es eine Pflicht für alle Mitarbeiter gibt, sich impfen zu lassen oder ob die Impfung tatsächlich auf freiwilliger Basis erfolgt und bei einer Nichtbefolgung keine weiteren, beruflichen Konsequenzen drohen, ist bisher unklar. Die Kritik an den Corona-Impfungen geht insbesondere durch die fehlenden Studien und Tests, die ansonsten rund ein Jahrzehnt andauern, bis ein Impfstoff für den Markt freigegeben wird, weit über das Lager herkömmlicher Impfgegner hinaus. Bundesweit wollen sich laut einer Umfrage des ARD-Deutschlandtrends 37 Prozent aller Bürger impfen lassen – wieviele davon den Schritt am Ende tatsächlich begehen, wird auch davon abhängen, welche Nebenwirkungen der Impfungen bekannt werden. Und ob die Impfung überhaupt gegen den Corona-Virus hilft, denn auch in dieser Frage gehen die Meinungen der Experten auseinander. Gut möglich, dass die Impffrage im Jahr 2021 zu einem zentralen Politikum in der Bundesrepublik werden wird. Bisher gibt es ein großes, von den etablierten schwarz-rot-grünen Regierungsparteien angeführtes Lager, das die Impfung als eine Art Allheilmittel propagiert und ein kritisches Lager, dem auf Bundesebene insbesondere die AfD, sowie Teile der Linken und FDP zuzurechnen sind, die sich zumindest mit einer Impfpflicht kritisch auseinandersetzen. Wohin das Pendel der breiten Bevölkerungsmeinung letztendlich ausschlägt, wird zentral mit der Frage zusammenhängen, welche Nebenwirkungen der Impfstoff auslöst. Und dazu gibt es bisher kaum Untersuchungen.

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