Bernsdorf: Mutmaßliche Linksextremisten sprühen polizeifeindliche Parolen auf Busse

Erneut hat es in Chemnitz Straftaten durch mutmaßliche Anhänger der linksextremen Szene gegeben: Nach Polizeiangaben brachen am Sonntagabend (13. Dezember) zwischen 20 und 22 Uhr, unbekannte auf ein Betriebsgelände an der Werner-Seelenbinder-Straße in Bernsdorf ein. Die bisher unbekannten Täter besprühten insgesamt vier freistehende Busse und verursachten einen Sachschaden von rund 12.000 Euro. Während die Polizei in ihrer Pressemitteilung den mutmaßlich politischen Hintergrund der Taten nicht erwähnt, berichtet Tag24.de über die Vorfälle und zeigt Bilder der beschädigten Fahrzeuge. Demnach wurden Parolen wie „Fuck Cops“ und „ACAB“ angebracht, aber auch Sprüche wie „Nazi Hunter“ oder die Zahlenkombination 161, ein Kürzel für AFA, die Abkürzung der Antifa. Es liegt demnach nah, wer hinter den Straftaten steckt.

Linksextreme Ausschreitungen am „ACAB-Day“ in Leipzig

Auch in Leipzig kam es am Sonntag zu schweren Straftaten durch randalierende Linksextremisten, die sich im Szenestadtteil Connewitz Straßenschlachten mit der Polizei lieferten. Der Anlass dürfte der gleiche gewesen sein, der auch die Chemnitzer Vandalen ermutigte: In der Szene gilt der 13.12. als „ACAB-Day“, die Zahlenkombination 1.3.1.2. lässt sich in dieses Datum interpretieren. Immer wieder kommt es durch die linke Szene an diesem Tag zu Angriffen auf staatliche Bedienstete.

Bild: Symbolbild Graffiti

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