Nach Solidarisierung mit linksextremer Gewalttäterin: „Chemnitz Nazifrei“ Fall für den Verfassungsschutz?

Das Bündnis „Chemnitz Nazifrei“ bemüht sich regelmäßig, bürgerlich zu erscheinen und hat fließende Übergänge in die Parteien „links der Mitte“. Doch offensichtlich steht das Bündnis mittlerweile ganz weit linksaußen: Auf einem Gruppenbild, das mehrere Vermummte zeigt, wird sich mit der linksextremen Gewalttäterin Lina Engel solidarisiert. Die Leipzigerin sitzt seit knapp zwei Wochen in Untersuchungshaft, sie soll Rädelsführer einer kriminellen Vereinigung sein, die schwere Straftaten im gesamten Bundesgebiet begangen hat, allen voran Überfälle auf Menschen, die von ihr und ihren Genossen als politische Gegner verordnet werden. Mit der Solidaritätsaktion zeigt das Bündnis „Chemnitz Nazifrei“ Sympathie für dieses Verhalten und rückt sich selbst in die Nähe des militanten Linksextremismus. Auch ein weiterer Beitrag auf dem Twitter-Profil ist entlarvend: „Ebenso wurden am gleichen Tag in Leipzig die Wohnungen mehrerer Beschuldigten durchsucht und auch in #Stuttgart ein Aktivist wegen ähnlicher Vorwürfe verhaftet. #freeJo #freeDy“, heißt es dort, fast beiläufig. Verhaftet wurde in Stuttgart tatsächlich ein weiterer, militanter Linksextremist, der bei einer Anti-Corona-Kundgebung an einem Überfall auf patriotische Gewerkschafter beteiligt gewesen sein soll, der Daimler-Betriebsrat Andy Ziegler vom „Zentrum Automobil“ schwebte nach der Attacke für mehrere Wochen in Lebensgefahr. Für „Chemnitz Nazifrei“ offenbar ein Bagatelldelikt, das beiläufig und in verharmlosenden Kontext erwähnt wird. Schöne Partner haben SPD, Grüne und Linkspartei sich da herangeholt.

Share:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.