Graffiti-Straßenbahn aus dem Stadthallenpark abtransportiert

Rund drei Monate stand eine alte Tatra-Bahn im Stadthallenpark und wurde von verschiedensten Graffiti-Sprayern genutzt, um ihre Botschaften zu verewigen. Nachdem es sich anfangs zumeist um jugendliche Sprayer handelte, die ihre üblichen Szenekürzel verwendeten, übernahmen schnell Linksextremisten die Gestaltung der Bahn, es folgten Aufrufe für die kurdische Terroroganisation PKK oder die militante Antifa. Auch ein großes Solidaritäts-Graffiti mit dem griechischen Asylbewerber-Lager Moria fand sich angebracht. Jetzt wurde das Projekt, das Teil der Kulturhauptstadt-Bewerbung für 2025 gewesen war, beendet – für Passanten bleibt so mitunter ein Ärgernis erspart, sich regelmäßig mit fragwürdigen Parolen auseinanderzusetzen. Welches „Kunst“-Projekt der Tatra-Bahn folgt, darf indes abgewartet werden.

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