Ab Montag: Ausgangssperre in weiten Teilen Sachsens!

Wenn der sogenannte Inzidenzwert, eine stark kritisierte, wenige aussagekräftige Zahl (im Gegensatz zur Zahl der tatsächlich an Covid-19 Erkrankten) 5 Tage lang über 200 steigt, gelten in Sachsen ab Montag (30. November) drastische Maßnahmen. Die einschneidenste Maßnahme: Es wird eine Ausgangssperre verfügt, nur noch der Gang zur Arbeit, zum Supermarkt, sowie in Schulen bzw. Kindertagesstätten wird genehmigt. Alle anderen Aktivitäten werden verboten. Geplant ist zudem, die Zahl der Besucher von Gottesdiensten ebenso drastisch zu reduzieren, wie das Versammlungsrecht weiter zu beschneiden – maximal 200 Personen sollen in solchen „inzidenzgefährdeten Gebieten“ noch an Versammlungen teilnehmen dürfen, es wird den Kommunen sogar freigestellt, diese Zahl weiter zu reduzieren. Gelten soll auch ein Verbot zum Verkauf und Konsum von Alkohol an öffentlichen Orten – der gemütliche Glühwein im Dezember wird damit wohl in weite Ferne rücken.

Derzeit wird der Inzidenzwert in weiten Teilen Sachsen erreicht, lediglich der Großraum Leipzig und das Gebiet Dresden / Meißen liegen darunter. Am höchsten ist der Wert derzeit im Erzgebirge (über 300), in der Sächsischen Schweiz (über 350) und im Landkreis Bautzen (über 335). Mit einem Wert von derzeit 213, wäre auch Chemnitz von den drastischen Maßnahmen betroffen.

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19 thoughts on “Ab Montag: Ausgangssperre in weiten Teilen Sachsens!

    1. In der deutschen Sprach heißt es „als“. Also in Ihrem Fall: „Schlimmer als bei den Kommunisten“.

      1. Ihr Kommentar ist für die Sache nicht relevant. Ich freue mich trotzdem über Ihren hohen Bildungsstand.

  1. Irgendwann gehen dann die Leute erst zum Arzt wenn sie schon schlimm erkrankt sind um sich testen zu lassen. Und ich möchte nicht wissen wieviel Verdachtsfälle fälchlicherweise positiv getestet werden. Tests können dann innerhalb von 48 Stunden erfolgen, Gesundheitsämter haben weniger zu tun und der Wert sinkt wie von Zauberhand von allein.Ist das der Sinn?

  2. Erst die Geschäfte schließen lassen die nichts oder zumindest kaum was zum infektionsgeschehen beigetragen haben und die besten hygienekonzepte hatten , die Leute sich weiter in Möbelhäusern, dekoläden etc tummeln lassen und nun merken das es der falsche Weg war und einfach alles verbieten. Super 👍 ganz klasse Lösung.
    Schulen zu und Gesundheitssystem ausbauen würde eventuell was bringen aber das ist ja nicht gewollt

    1. Schulen zu warum schulen? Mal an die bildung der kinder gedacht oder was ais den kindern werden soll.? Es heist immer nur schulen zu schulen zu. Nein schulen sind nicht der Hotspot im gegenteil eben so wie kitas nicht der Hotspot ist.

      1. In 9 Fällen im Bekanntenkreis sind die Kinder oder Azubis wegen coronfällen in der Klasse in Quarantäne. Das sind alles verschiedene Schulen in Sachsen

  3. Nicht zu fassen. Ausgangssperren wegen einer „Pandemie“, für die ich erst gestestet werden muss, um zu merken, ob ich überhaupt erkrankt bin. Finde den Fehler….

  4. In der deutschen Sprache heißt es „als“. Also in Ihrem Fall: „Schlimmer als bei den Kommunisten“.

  5. Ausgangssperre oder vereinfacht eingeschlossen im Privatgefängnis – dann brauche ich auch nicht mehr lüften, wenn man nicht raus darf, weil sich die Viren im Freien tummeln!!! Wollt ihr, das am Ende der Pandemie alle in der Klapse landen????

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