Ratsanfrage der Grünen bringt schockierendes Ergebnis: Nur 152 Asylbewerber finanzieren ihren Lebensunterhalt in Chemnitz selber

Es ist ein Satz, der es in sich hat: „Die Anzahl der Asylbewerber*innen, die ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten, beläuft sich derzeit auf 152“. Veröffentlicht wurde er ausgerechnet in der städtischen Antwort auf die Ratsanfrage der Chemnitzer Grünen-Stadträtin Katharina Weyandt. Weitere 269 Asylbewerber verdienen außerdem etwas im Nebenerwerb, sie beziehen als Aufstockung ALG2. Insgesamt leben – nach Angaben der Stadt – derzeit rund 6400 „Personen mit asylbezogenem Zuwanderungshintergrund“, wie die korrekte Form der statistischen Erfassung lautet, in Chemnitz. Wenn von diesen nur 152 einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, sind rund 6250 auf Sozialleistungen angewiesen. Zu berücksichtigen ist zwar, dass unter den Wert von 6400 noch etwa 2000 Asylberber fallen, die jünger als 18 Jahre (und damit in der Regel nicht im erwerbsfähigen Alter) sind. Selbst wenn diese herausgerechnet werden, bleibt der Wert von 152 auf etwa 4400 dem Arbeitsmarkt theoretisch verfügbare Asylbewerber sehr gering, er entspricht weniger als 4 Prozent. Und selbst, wenn die 269 Asylbewerber, die in Nebentätigkeit einem Erwerb nachgehen, hinzuaddiert werden, liegt der Wert nur bei rund 10 Prozent. Die übrigen 90 Prozent gehen offenbar keiner Tätigkeit nach, für ihren Aufenthalt kommt der Steuerzahler in Gänze auf. Für die Parteien im Chemnitzer Rat – allen voran für die fragestellenden Grünen – sollte deshalb die Fragen lauten: Kann eine Integration von Asylbewerbern funktionieren, wenn nur rund jeder 10. einer Arbeitstätigkeit nachgeht? Wie sollen sich Menschen, die in der Regel nicht über einen strukturierten Tagesablauf verfügen, in unsere Stadt einleben? Bietet eine solch hohe Zahl an Unbeschäftigten nicht den perfekten Einstieg ins kriminelle Milieu, das mit schnellen Gewinnen lockt? Und vor allem: Wie lässt sich die Zahl der Arbeitenden im Interesse der städtischen Finanzen, dem gesunden Gemeinwohl und vor allem auch der Asylbewerber selber erhöhen?

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1 thought on “Ratsanfrage der Grünen bringt schockierendes Ergebnis: Nur 152 Asylbewerber finanzieren ihren Lebensunterhalt in Chemnitz selber

  1. Wie unser Kanzlerin schon sagte, „Das ist nicht mehr mein Land“.
    Haben wir nicht genug eigene Probleme ?
    Müssen wir noch mehr und mehr ins Land holen ?
    “ Zum Wohle des deutschen Volkes „, so lautet der Schwur.

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