Präparierte Hundeköder ausgelegt: Polizei überführt Hundehasser im Erzgebirge!

Gut, dass die Polizei diesem Mann das Handwerk gelegt hat – immer wieder sind im Internet Hinweise auf vergiftete oder mit Rasierklingen versehene Hundeköder zu finden, die von Tierhassern ausgelegt werden. Im Erzgebirge gelang es der Behörde, endlich einen solchen Straftäter zu ermitteln. Der Mann soll für mindestens 53 Fälle verantwortlich sein, die zwischen Januar und September 2020 in Schönheide bekanntgeworden sind. In einem Fall wurde ein Hund schwer verletzt und musste sich einer Not-Operation unterziehen – laut Gesetz handelt es sich bei Hunden aber lediglich um Sachen, weshalb die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz geführt werden. Dem Täter droht deshalb einer eher milde Strafe.

Hausdurchsuchung bei Tatverdächtigen bringt weitere Erkenntnisse

Im Rahmen der Ermittlungen führten die Polizisten am Dienstag (6. Oktober) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz zudem eine Hausdurchsuchung durch. Bei dieser zeigte sich der Hundehasser geständig und räumte die Taten ein – aus welchen Motiven er handelte, ist jedoch weiter unklar. Bekannt wurde jedoch im Rahmen der Durchsuchung, dass der Mann eine Familie aus Schönheide in den vergangenen Wochen mehrfach durch Schilder, auf denen obszöne Botschaften zu lesen waren, beleidigte – auch deshalb wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

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