Neue Corona-Verordnung eingeführt, Wochenmarkt abgesagt

Nachdem bereits die Absage des Weihnachtsmarktes nach einer Pressekonferenz der Stadtverwaltung am Montagvormittag (19. Oktober) als sicher gilt, hat es jetzt auch den Wochenmarkt vor dem Rathaus erwischt: Bis auf weiteres ist dieser „ausgesetzt“, wann die Fortsetzung folgt, ist ungewiss. Für die Händler, die sich gerade erst von den Verlusten im Frühjahr erholt hatten, obwohl die großen Kundenströme durch die vielfältigen Einschränkungen weiter ausblieben, ein Schock. Als Schock dürfte auch die neue Corona-Schutzverordnung für empfunden werden, die ab Mittwoch (21. Oktober) gilt. Begegnungen im öffentlichen Raum sind fortan auf „zwei Hausstände“ begrenzt, in Privatwohnungen dürfen sich nicht mehr als 10 Personen aufhalten und größere Feiern sind vollständig untersagt. Obwohl das Verwaltungsgericht Berlin eine entsprechende Regelung bereits gekippt hatte, wird zudem eine Sperrstunde angeordnet, in der Gastronomieeinrichtungen schließen müssen – ab 22 Uhr und damit sogar eine Stunde früher, als in der gekippten Berliner Verordnung. Und: Ob mit den neuen Beschränkungen, die zudem Besuchsverbote in verschiedenen Einrichtungen umfassen, die Spitze des Eisberges erreicht ist oder neue Verschärfungen folgen, ist ungewiss. Offensichtlich steuert die politische Führung in diesem Land aber auf einen Lockdown 2.0 zu. Die Folgen für unsere Volkswirtschaft, aber auch für die Gesellschaft selber, wären fatal.

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