Islamistischer Terror erreicht Sachsen: Syrer nach tödlicher Messerattacke in Dresden festgenommen!

Es war eine regelrechte Hinrichtung: Ohne erkennbaren Anlass, stürmte ein Mann am Abend des 4. Oktobers auf zwei Touristen in der Dresdner Innenstadt zu und stach mit einem Messer auf sie ein – eines der beiden Opfer, ein 53-jähriger Besucher aus Nordrhein-Westfalen, starb. Seither ermittelte die Polizei mit der Sonderkommission „Schloßstraße“, benannt nach dem Tatort, auf Hochtouren. Am Mittwoch (21. Oktober) schlugen die Fahnder schließlich zu: In der Dresdner Innenstadt verhafteten sie einen 20-jährigen Syrer, der schon länger als islamistischer Gefährder im Fokus der Behörden steht und in der Vergangenheit für eine terroristische Vereinigung geworben haben soll. Er wurde wegen Mordes einem Haftrichter vorgeführt und sitzt in Haft.

Erste, tödliche Attacke durch Islamisten auf sächsischem Boden

In den letzten Jahren hat sich der islamistische Terror in Deutschland ausgebreitet, trauriger Höhepunkt war der Berliner Weihnachtsmarktanschlag im Dezember 2016. Mit dem Attentat von Dresden, dessen genaue Hintergründe durch die Behörden noch aufzuklären sind, erreicht der islamistische Terror auch Sachsen. Während Frankreich um einen Lehrer trauert, für den die inhaltliche Befassung mit den sogenannten Mohammed-Karrikaturen zum Todesurteil wurde, hat auch Sachsen sein erstes Todesopfer zu beklagen. Ob diejenigen, die sich vor allem ab 2015 für eine Willkommenskultur ausgesprochen haben, in der möglicherweise der Dresdner Attentäter als sogenannter „unbegleiteter, minderjähriger Flüchtling“ nach Deutschland gekommen ist, jetzt klar Position beziehen, wird sich zeigen.

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