Corona: Geisterspiele werden für CFC zum finanziellen Desaster

Dass der Chemnitzer FC finanziell angeschlagen ist und sich seit Jahren in einer desolaten Situation befindet, ist leider nicht neu. Neu sind dagegen die behördlich angeordneten Geisterspiele, für die selbst die Misswirtschaft in der Geschäftsführung des Vereins keine Schuld trifft. Im Gegensatz zu den Fußballclubs der oberen drei Ligen, erhält der CFC für die Spiele der Regionalliga Nord-Ost keine Fernsehgelder – dafür stehen aber dennoch Ausgaben für Organisation und Sicherheit, die pro Spiel anfallen und eben vor allem eine Pacht an die Stadt Chemnitz. Nach Informationen der Freien Presse möchte der CFC deshalb mit der Stadt in Kontakt treten, um vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine Senkung der Miete zu erreichen. Wie sich die Stadt einem solchen Vorschlag gegenüber verhält, ist bisher unklar. Es wäre aber denkbar schmerzhaft, den CFC nach dem gerade erst eingeschlagenen Weg zur finanziellen Genesung wieder in eine schwere, finanzielle Krise zu stürzen.

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