Zum dritten Mal in diesem Jahr: Leila K. aus Frankenberg wird vermisst

Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass die Polizei nach der 13-jährigen Leila K. sucht. Nach Angaben der Behörde hatte das Mädchen am Sonntag (30. August) ihre Wohnung in Frankenberg verlassen und sei bislang nicht dorthin zurückgekehrt, am Dienstag (1. September) hätten Angehörige eine Vermisstenanzeige aufgegeben, nachdem sie das Mädchen telefonisch nicht mehr erreichen konnten. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es bisher nicht, möglicherweise ist das Mädchen bei Bekannten untergekommen. Fraglich ist dagegen, ob das Jugendamt der Stadt Frankenberg früher eingreifen müssen, um ggf. weitergehende Maßnahmen zu treffen: Leila K. ist in diesem Jahr bereits mehrfach von Zuhause entlaufen, es müssen offenbar schwerwiegende Probleme herrschen, die das Eingreifen und die Hilfestellung des Jugendamtes erforderlich machen könnten. So schrecklich es jedes Mal ist, wenn ein Kind vermisst wird und immer die Gefahr mitschwebt, dass eine Straftat geschehen könnte, stellt sich die Frage: Wieso fahndet die Polizei dreimal innerhalb eines Jahres nach einem Mädchen, das offenbar immer wieder neu davonläuft? Versagen Sozialarbeiter, Psychologen und Jugendamt? Welche Probleme gibt es vor Ort? Das verlangt Aufklärung!

Und natürlich bleibt zu hoffen, dass Leila K. schnell gefunden wird.


Bereits im Mai und Juni wurde Leila K. vermisst.

Artikelbild: Polizei Chemnitz

Ergänzung:
Am Freitag (4. September) teilt die Polizei mit, dass die Öffentlichkeitsfahndung beendet wurde, das Mädchen ist unversehrt zurückgekehrt. Bleibt zu hoffen, dass eine vierte Fahndung erspart bleibt und die Ämter endlich handeln.

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