Leipzig-Krawalle greifen auf Chemnitz über: Linksautonome besprühen Straßenbahn!

Seit drei Tagen toben in Leipzig schwere Krawalle: Nach der Räumung eines besetzten Hauses, kam es zu mehreren unangemeldeten Spontandemonstrationen der linken Szene, in deren Verlauf u.a. Polizisten mit Flaschen angegriffen wurden, außerdem errichteten die Randalierer immer wieder brennende Barrikaden. Während die Polizei in der Nacht auf Sonntag (6. September) konsequent gegen den tobenden Mob vorging und eine Demonstration auflöste, nachdem aus dem Aufzug heraus versucht wurde, einen Neubau im Problemstadtteil Connewitz, der immer wieder im Mittelpunkt der Randale steht, anzuzünden, weitete sich die Gewalt auch in andere Stadtteile aus, auf dem Gelände eines Polizeistützpunktes im Stadtteil Lindenau brannte ein Einsatzfahrzeug aus. Und: Mittlerweile schwappt der Vandalismus offenbar auch in andere Teile Sachsens über, in Chemnitz gab es einen ersten Vorfall.

Linksextremismus ist ein oft vergessenes Problem

Wie die Polizei mitteilt, drangen unbekannte Täter in der Nacht auf Sonntag zwischen 0.10 Uhr und 3.20 Uhr auf das Gelände der Verkehrsbetriebe an der Krenkelstraße in Altchemnitz ein. Dort besprühten sie eine abgestellte Straßenbahn über eine Länge von 30 Metern mit verschiedenen Schriftzügen, die Bezug auf die Räumung des besetzten Hauses in Leipzig nehmen. Die Höhe des Schadens ist bisher unbekannt, die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Es könnte nur der Vorbote für weitere Krawalle sein, die auch in Chemnitz drohen. Insbesondere im Umfeld der beiden linken Szene-Hotspots, dem AJZ an der Chemnitztalstraße und der „Zukunft“ an der Leipziger Straße, ist mindestens mit weiteren Sachbeschädigungen, möglicherweise sogar mit ähnlichen Ereignissen, wie in Leipzig, zu rechnen. Denn: Die Chemnitzer Szene ist offenbar gut vernetzt und Leipzig ist ein Leuchtturm linksextremer Politik, wie auch die jüngsten Ereignisse zeigen. Die Politik ist deshalb gut daran beraten, das Problemfeld Linksextremismus ernst zu nehmen und auch in Chemnitz im Auge zu behalten.

Bild: Symbolbild

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