Für die „Antifa-Ausstellung“: Ulrich Oehme (AfD) überreicht Kunstsammlungen Pflastersteine, die auf sein Büro flogen

Kreativer Protest gegen linksextremistische Straftäter: Der AfD-Oberbürgermeisterkandidat Ulrich Oehme war bei Dr. Frederic Bußmann, dem Leiter der Kunstsammlungen Chemnitz, in deren Haus die umstrittene „Antifa-Ausstellung“ stattfindet, eingeladen. Als Zusatz für diese Ausstellung, zu der u.a. ein Einkaufswagen gehört, der die Leipziger Silvesterkrawalle symbolisieren soll, brachten Oehme und AfD-Stadtrat Nico Köhler Geschenke mit, zwei der Pflastersteine, die in der Vergangenheit gegen das AfD-Bürgerbüro an der Theaterstraße geflogen waren. Wie Oheme auf seinem Facebook-Profil mitteilt, regte er an, die Ausstellung entsprechend zu erweitern, um die „Facetten der ‚Arbeit‘ der Antifa“ abzubilden. Dieser durchaus einleuchtenden Idee wollte Dr. Bußmann aber offenbar nicht folgen – vielleicht wäre die Ausstellung dann zu realitätsnah geworden, immerhin sind Sachbeschädigungen linker Gruppen an Bürgerbüros patriotischer Parteien keine Seltenheit, sondern ein Phänomen demokratiefeindlicher Zerstörungswut, das immer wieder auftritt. Wohl auch deshalb, zeigt sich Ulrich Oehme gegenüber linken Verfassungsfeinden kampfeslustig: „Als Oberbürgermeister werde ich keine extremistische Kunst mehr fördern. Ebenso muss die Subventionierung extremistischer Vereine eingestellt werden“, heißt es.

Artikelbild: Ulrich Oehme Facebook

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