Fragwürdige Maßnahme: Chemnitzer Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nur mit Registrierung

Während im Einzelhandel langsam die Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft beginnt, erhält die Hoffnung auf einen ebenso geselligen, wie für die Händler lukrativen Weihnachtsmarkt in der Chemnitzer Innenstadt einen empfindlichen Dämpfer. Zwar soll der Markt nicht – wie so viele andere – der ausufernden Corony-Hysterie zum Opfer fallen, dafür wird es aber laut einem Bericht der „Freien Presse“ starke Einschränkungen geben, die sich mutmaßlich stark auf die Zahl der Besucher auswirken. Das größte Ärgernis: Jeder Besucher, der den Weihnachtsmarkt aufsucht, soll registriert werden – dafür werden vor Ort Zugangsstellen eingerichtet, außerdem wird eine Handy-App angeboten. Während es keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gibt, ist fraglich, welchen konkreten Nutzen die Registrierung haben soll: Wenn einer oder mehrere Covid-19-Infizierte auf dem Markt gewesen sind, ist auch nach der Registrierung unklar, an welchen Ständen sie sich aufgehalten haben und wem sie dort näher gekommen sind.

Weihnachtsmarkt beginnt ab dem 25. November

Angesetzt ist der Weihnachtsmarkt 2020 ab dem 25. November, das Ende soll am 23. Dezember sein. Geöffnet wird an insgesamt fünf Standorten rund um den Markt zwischen 10 und 20 Uhr. Ob auch Passanten dem Registrierungsverfahren unterzogen werden sollen oder der Markt so abgesperrt ist, dass der schnelle Glühwein nach Feierabend zur bürokratischen Herausforderung wird, lässt sich bisher noch nicht sagen. Es bedarf aber schon einer großen Portion Optimismus, positiv auf diese Form des Weihnachtsmarktes zu blicken.

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