Weil er einsam war: Asylbewerber wollte Tankstelle in Markersdorf anzünden – Bewährung!

Zu gerade einmal 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und 100 Sozialstunden verurteilte das Chemnitzer Amtsgerichts einen Asylbewerber aus Eritrea, der versucht hat, die Star-Tankstelle an der Wolgograder Allee in Markersdorf anzuzünden, nachdem er dort zuvor randaliert hatte. Nachdem der 24-jährige Teame S. zunächst drei Pulverfeuerlöscher ohne Grund in der Luft entleerte, soll er versucht haben, einzelne Zapfsäulen mit einem Feuerzeug in Brand zu setzen, glücklicherweise misslang sein Vorhaben. Wie das Internetportal Tag24.de mitteilt, gab S. vor Gericht an, er wäre einsam gewesen, außerdem hätte er eine erhebliche Menge an Alkohol konsumiert. Reumütig teilte er mit, sich für sein Verhalten zu entschuldigen – offenbar mit Erfolg: Das Gericht honorierte sein Geständnis und verzichtete auf eine Haftstrafe, obwohl offensichtlich ist, welch schwerwiegende Folgen ein Brand an der Tankstelle gehabt hätte.

Die Bewährungszeit beträgt im Übrigen 2 Jahre.

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