Vor Sachsenpokalfinale: Eilenburg droht mit möglicher Anfechtung einer Pokalniederlage

Wird das heiß erwartete Finale im Sachsenpokal, bei dem der Chemnitzer FC beim FC Eilenburg in Nordsachsen gastiert, möglicherweise am runden Tisch ausgetragen? Das könnte sein! Offenbar bereitet der FC Eilenburg im Falle einer Pokalniederlage eine Anfechtung der Wertung vor. Der Hintergrund: Eilenburg beantragte, dass zwei gesperrte Spieler, die in der vergangenen Saison – vor dem 30. Juni – durch Gelbsperren nicht spielberechtigt waren, im Finale eingesetzt werden dürften, da dieses durch den Verband in die neue Saison geschoben wurde. Dieser Einspruch wurde abgelehnt. Da der CFC aber Spieler auflaufen lassen wird, die ebenfalls nach dem 30. Juni neu verpflichtet wurden, demnach in der neuen Saison, aber das Pokalfinale der alten Saison zuende spielen sollen, sieht sich Eilenburg benachteiligt. Nach Informationen der Bildzeitung prüft der FC Eilenburg derzeit, das Finale anzufechten – keine schönen Vorzeichen für das sportliche Highlight der Saison, das ohnehin unter dem Eindruck der Coronakrise stattfindet.

Beginn ist am Samstag (22. August) um 14.45 Uhr. Der Sieger des Sachsenpokals qualifiziert sich für den DFB-Pokal und trifft auf den bereits ausgelosten Gegner TSG Hoffenheim. Fußballerisch sicherlich nicht das Traumlos aus der 1. und 2. Bundesliga, aber wenn die Corona-Einschränkungen anhalten, kriegt Hoffenheim vielleicht zumindest ihr Gästekarten-Kontigent voll.

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