Skandal in Chemnitz: Linke Künstler erhalten 20.000 Euro Fördergelder aus Kulturhauptstadtprogramm, um sie an militante Antifagruppen weiterzuleiten

Wird die Kulturhauptstadt-Bewerbung von Chemnitz zu einem Gelddruckprogramm für Linksextremisten, mit denen schwere Gewalttaten, wie etwa der Überfall auf den Bremer AfD-Politiker Frank Magnitz, verherrlicht werden? Genau danach sieht es derzeit aus: Wenn ab Samstag (15. August 2020) die „Gegenwarten“ – Kunstausstellung als „Public Art-Projekt“ in den Chemnitzer Kunstsammlungen beginnt, werden unter den 20 „Künstlern und Kollektiven“, die dort ihre Kunstwerke ausstellen, auch das sogenannte „Peng! Collectiv“ aus Berlin sein. Diese Protagonisten fielen mit ihrem merkwürdigen Kunstverständnis in der Vergangenheit etwa durch den Diebstahl von Kreuzen, die an die Berliner Mauertoten erinnerten und von den „Künstlern“ an den EU-Außengrenzen aufgestellt wurden, ebenso auf, wie durch einen Tortenwurf auf die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch. Mit ihrem neuesten Kunstprojekt, für das sich offenbar gezielt Chemnitz als Standort ausgesucht wurde, solidarisiert sich das „Peng! Collectiv“ jetzt offen mit gewaltbereiten Linksextremisten und lässt diesen sogar die Hälfte der staatlichen Fördergelder von 20.000 Euro, für die neben der Stadt vor allem die „Kulturstiftung des Bundes“ aufkommt, zukommen.

Einkaufswagen der Connewitzer Silvesterkrawalle wird zum Ausstellungsstück

Konkret wurden 10 Antifa-Organisationen Gegenstände für jeweils 1000 Euro abgekauft, die Antifaschismus nach Ansicht der „Künstler“ verkörpern sollen. Unter dem Titel „Antifa – Mythos & Wahrheit“ findet sich dort beispielsweise ein Kantholz, das symbolisch für den Überfall auf den Bremer AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz stehen soll, der im Januar 2019 in seiner Heimatstadt von vermummten Linksextremisten hinterhältig überfallen und schwer verletzt wurde – wie sich später nach Auswertung von Überwachungskameras herausstellte, zwar nicht, wie zuerst angenommen, durch ein Kantholz, jedoch durch Faustschläge aus dem Hinterhalt. Doch nicht nur mit linker Gewalt gegen politische Gegner wird sich in der Ausstellung solidarisiert, auch das Feindbild Polizei wird gepflegt: Der brennende Einkaufswagen, den Linksautonome in der Silvesternacht 2020 am Connewitzer Kreuz auf die Polizei zuschoben und der das Startzeichen für eine Nacht der Gewalt gab, wird ebenfalls ausgestellt – das Original befindet sich offenbar noch in der Asservatenkammer des Landeskriminalamtes, so dass ein Nachbau zur Schau gestellt wird. Natürlich gegen eine Spende von 1000 Euro an eine entsprechende Antifagruppe.

Handy des „Antifa Zeckenbiss“ als Symbolbild der angeblichen Hetzjagd von Chemnitz ausgestellt

Als wäre diese Ausstellung nicht bereits genug Provokation, wird direkter Bezug auf die Ereignisse im August 2018 genommen, als nach der Ermordung von Daniel Hillig bis zu zehntausend Menschen gegen weitere Gewalteskalationen auf die Straße gingen. Vereinzelt kam es dabei zu, überwiegend verbalen, Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Migranten, die über den anonym betriebenen Twitter-Account „Antifa Zeckenbiss“ als „Hetzjagden“ dargestellt wurden, eine Fehlinformation, die anschließend nahezu die gesamte Presse in der Bundesrepublik übernommen hat. Erst Wochen später normalisierte sich die Debatte um die Ereignisse in Chemnitz, maßgeblich verantwortlich dafür waren die Aussagen des damaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maßen, der betonte, dass es nach seinem Erkenntnisstand keine Hetzjagden gegeben hat. Dass genau das Mobiltelefon, welches für die damaligen Fake-News genutzt wurde, nun Teil der Ausstellung ist, dürfte von einem Großteil der Chemnitzer Bevölkerung zurecht als Verhöhnung empfunden werden.


Sollte kein Anlass für politische Provokationen sein: Der Tod von Daniel Hillig

Versteigerung zugunsten des AJZ Chemnitz geplant

Eine Woche nach Ausstellungseröffnung, soll es am 22. August eine Versteigerung der Gegenstände geben, deren Erlös dem „Alternativen Jugendzentrum Chemnitz (AJZ)“ an der Chemnitztalstraße zugute kommen soll. In den Räumlichkeiten des AJZ finden Veranstaltungen wie etwa der „Antifaschistische Jugendkongress“ statt, die vom Verfassungsschutz beobachtet und in den entsprechenden Berichten dokumentiert werden. Dass staatliche Fördergelder – direkt und indirekt – an solche Initiativen fließen, ist skandalös.

Share: