„Rassismus bleibt unwählbar“: Linkes Bündnis macht gegen AfD-Kandidaten Oehme mobil

Gegenwind für den AfD-Oberbürgermeisterkandidaten Ulrich Oehme: Ein Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ macht gegen den 60-jährigen Bundestagsabgeordneten mobil und ruft dazu auf, einen AfD-Oberbürgermeister in Chemnitz zu verhindern. Als Gründe der linken Gegenoffensive werden beispielsweise der Redebeitrag Oehmes auf einer Pegida-Demonstration in Dresden oder seine Unterstützung für ein Kopftuchverbot in Krankenhäusern aufgeführt. Weiter werfen die unbekannten Protagonisten Oehme vor, er wolle „unsere Vaterländer in Europa als Hochburg des Christentums verteidigen“. Ob auch konkrete Aktivitäten gegen den Wahlkampf von Ulrich Oehme geplant sind, ist offen, es erscheint aber angesichts der Erfahrungen aus vergangenen Wahlkämpfen naheliegend, dass zumindest die Wahlwerbung der AfD in Chemnitz durch Vandalismus verstärkt in Mitleidenschaft gezogen werden dürfte. Nach den jüngsten Geplänkeln um verfrüht aufgestellte Wahlplakate der Kandidaten Martin Kohlmann (Pro Chemnitz) und Sven Schulze (SPD) scheint der Chemnitzer Oberbürgermeisterwahlkampf zunehmend hitziger zu werden!

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