Ehefrau erstochen: Afghane muss sich ab November vor dem Chemnitzer Landgericht verantworten

Es war eine grausame Tat, die sich am 19. Mai 2020 in einem Wohngebiet an der Straße der Einheit in Freiberg ereignet hat: Ein 39-jähriger Mann aus Afghanistan soll im Streit seine 33-jährige Ehefrau erstochen haben, mehrfach stach er auf sein Opfer ein, die vierfache Mutter verstarb noch in der Wohnung, vor den Augen ihrer Kinder. Rund drei Monate später, hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage erhoben. Vermutlich ab Mitte November, muss sich der Angeklagte vor dem Chemnitzer Landgericht verantworten. Doch der weist bisher jede Schuld von sich

Opfer soll sich Messerstiche angeblich selbst zugefügt haben

Angeblich hätte sich seine Ehefrau die tödlichen Messerstiche selbst zugefügt – eine Ansicht, der die Staatsanwaltschaft vehement widerspricht und sich dabei auf ein gerichtsmedizinisches Gutachten, sowie die Zeugenaussagen aus dem Kreis der Familie stützt. Wie lange der Angeklagte deshalb bei seiner Version bleiben wird, bleibt abzuwarten. Ihm droht eine langjährige Haftstrafe wegen Totschlags.

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