Blitzerstreit: Stadt verzichtet vorerst auf Reinigungen

Seit Wochen werden in Chemnitz Blitzer in verschiedensten Farben besprüht, Anfang August wurde eine Junge Frau auf frischer Tat erwischt, die für mehrere Beschädigungen verantwortlich sein könnte. Doch offenbar kapituliert die Stadt vorerst im Blitzerstreit, zumindest teilweise: Wie durch einen Bericht der Freien Presse bekannt wurde, sollen die Blitzer in absehbarer Zeit nicht gesäubert werden. Zu groß ist offenbar die Sorge vor erneutem Besprühen – wie groß der Kreis derjenigen ist, die regelmäßig Blitzer durch Übersprühen außer Betrieb setzen, ist bisher unbekannt. Und wenn dann doch eines Tages die Reinigung ansteht, bedarf es zunächst auch eines Spezialmittels, das aktuell bisher offenbar nicht zur Verfügung steht. Auf die Funktionstüchtigkeit der Blitzer hätten die Sprühereien aber angeblich derzeit keine Auswirkungen, alle elf Geräte im Chemnitzer Stadtgebiet seien in Betrieb. Auch, wenn der optische Eindruck manchmal ein anderes Bild vermittelt…

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