Ab September: Landesregierung verhängt Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht

Der Nutzen von Gesichtsmasken ist unter Fachleuten ebenso umstritten, wie in der „Normalbevölkerung“ hitzig diskutiert. Nachdem es in den letzten Monaten immer größere Proteste gegen die Maskenpflicht gab, versucht die sächsische Landesregierung jetzt, durch Sanktionen eine Einhaltung der Pflicht durchzusetzen. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) gab am Dienstag (18. August) bekannt, dass ab dem 1. September eine neue Corona-Schutzverordnung geben soll, in der Verstöße gegen die Maskenpflicht im ÖPNV und Einzelhandel mit einem Bußgeld von 60 Euro bestraft werden. Wie diese Pflicht angesichts einer immer geringer werdenden Akzeptanz, den oft nicht nachvollziehbaren und teils willkürlich wirkenden Maßnahmen, mit denen die Regierung die Ausbreitung des Corona-Virus stoppen will, zu folgen, durchgesetzt werden soll, bleibt in der Ankündigung offen. Ebenfalls offen ist der Umgang mit Sportveranstaltungen, vor allem Fußballspiele. Zwar sollen grundsätzlich Veranstaltungen mit über 1000 Personen genehmigt werden, wie dies im konkreten Einzelfall aussieht, bleibt aber abzuwarten – zuletzt blieben beispielsweise bei Spielen des Chemnitzer FC sogar einige der ohnehin knapp bemessenen Plätze leer, die zahlreichen Auflagen scheinen das Stadionerlebnis stark zu beeinträchtigen.

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