Zwickau: Fünf Bewerber kämpfen um den Chefsessel im Rathaus!

Nach dem Rückzug von Pia Findeiß (SPD), für den die bisherige Zwickauer Oberbürgermeisterin private Gründe aufführt, steht bereits fest: Der neue Oberbürgermeister wird kein Parteibuch der Sozialdemokraten in seiner Tasche haben, die Genossen stellen keinen Kandidaten für die Wahl, die am 20. September stattfindet. Am Montag (20.07.) ließ der Wahlausschuss fünf Bewerber zu, die den Kampf um den Chefsessel im Zwickauer Rathaus unter sich austragen. Für die CDU kandidiert die Juristin und derzeitige Baudezernentin Kathrin Köhler, die Linkspartei schickt ihre Fraktionsvorsitzende Ute Brückner ins Rennen, die – ausgerechnet als Mitglied der SED-Nachfolgepartei – von sich behauptet, die Stadt vereinen und die gesellschaftliche Spaltung beenden zu wollen. Von der Wählervereinigung „Bürger für Zwickau (BfZ) kandidiert Stadträtin Constance Arndt, die sich das ambitionierte Ziel gesetzt hat, die Einwohnerzahl der Muldestadt wieder auf über 100.000 zu steigern. Mit Andreas Gerold hat die AfD zudem ihren Fraktionsgeschäftsführer für die Oberbürgermeisterwahl nominiert. Als parteifreier Bewerber kandidiert zudem der Unternehmer Michael Jakob, der einen seiner Wahlkampfschwerpunkte auf das Thema Digitalisierung legen möchte.

Zweiter Wahlgang würde am 6. Oktober stattfinden

Sollte keiner der Bewerber im ersten Durchgang über 50 Prozent der Stimmen erzielen, werden die Zwickauer am 11. Oktober erneut zu den Wahlurnen gebeten, dann entscheidet die einfache Stimmenmehrheit, wer neuer Oberbürgermeister wird.

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