Spannender Wahlkampf: Neun Bewerber wollen Chemnitzer Oberbürgermeister werden!

Gleich neun Bewerber, zwei Frauen und sieben Männer, treten zur Oberbürgermeisterwahl in Chemnitz an, die am 20. September durchgeführt wird. Schon jetzt gilt als sicher: Es wird am 11. Oktober eine Stichwahl geben, denn die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Kandidaten im ersten Wahlgang über 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erreicht, ist angesichts der Zersplitterung des Parteienspektrums in Chemnitz mehr als unwahrscheinlich.

Offizielle Zulassung durch den Wahlausschuss ist erfolgt

Nachdem in den vergangenen Wochen die Namen der Bewerber bereits bekannt waren, steht jetzt auch offiziell fest, wer sich auf den Stimmzetteln wiederfinden wird: Am Dienstag (21.07.) ließ der Wahlausschuss die Kandidaten zu, die sich um die Nachfolge der SPD-Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig bewerben. Die Genossen schicken mit Sven Schulze den Dezernenten für Personal, Finanzen und Organisation ins Rennen. Mit ihm konkurrieren für die CDU Almut Patt, die sich in der jüngeren Vergangenheit insbesondere für das umstrittene Kulturhauptstadt 2025 – Projekt engagierte und Mitglied der entsprechenden Planungsgruppe ist, sowie Volkmar Zschocke, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Grünen im sächsischen Landtag. Während die Linkspartei mit Susanne Schaper ebenfalls eine Landtagsabgeordnete aufgestellt hat, kandidiert mit dem AfD-Politiker Ulrich Oehme sogar ein Bundestagsabgeordneter. Zudem hat die Bürgerbewegung Pro Chemnitz ihren Fraktionsvorsitzenden, Rechtsanwalt Martin Kohlmann, nominiert, außerdem bewerben sich Paul Vogel von der Satirepartei Die Partei, sowie die Einzelbewerber Lars Faßmann und Jens Eberlein (Freie Wähler).

Nicht ganz ohne Beeinträchtigungen durch die aktuellen Corona-Beschränkungen, liegt ein spannender Wahlkampf an, bei dem es schwer fällt, eine Prognose zu treffen, wie sich am Ende die Chemnitzer Bürger entscheiden.

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