Chemnitzer Fans kurz vor Rettung des CFC: Mehr als die Hälfte der Summe bereits gesammelt, weitere Aktionen geplant

Chemnitz packt an: Um das Aus des insolventen Chemnitzer FC abzuwenden, haben Fans und Unterstützer des Vereins sei dem 9. Juli mehr als 230.000 Euro gesammelt – bereits über die Hälfte der benötigen 450.000 Euro. Und: Während die Sammlung weiterläuft, sind bereits nächste Aktionen in Planung. Am kommenden Samstag (1. August) soll es am Stadion zwischen 10 und 14 Uhr einen Solidaritäts-Flohmarkt geben, dessen Erlöse dem CFC zugute kommen. Aufgrund der Corona-Situation erfolgt der Zugang als Einbahnstraße über den VIP-Eingang, rege Beteiligung an der Aktion ist ausdrücklich erwünscht.

Insolvenzverwalter Klaus Siemon macht ausgerechnet die Fans für Abstieg verantwortlich

Angesichts dieses Einsatzes, den die CFC-Fans für ihren Verein zeigen, wirkt es wie ein Hohn, dass der umstrittene Düsseldorfer Rechtsanwalt Klaus Siemon, der als Insolvenzverwalter beim CFC eingesetzt wurde, ausgerechnet die Fans für den Abstieg und Niedergang des Vereins veranwortlich macht: „Die fehlende Unterstützung der Fanszene für den Erfolgskurs mit Aufstieg, Pokalgewinn und Sanierung ist deshalb der Hauptgrund für den jetzigen Niedergang“, äußerte sich Siemon zu Monatsbeginn gegenüber dem mdr und stellte in Aussicht, dass ein erfolgreicher Abschluss des Insolvenzprozesses noch lange dauern könnte. Trotz dem Einsatz der CFC-Anhänger sind die Aussichten daher alles andere als rosig.

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